Ein Konvoi mit drei LKWs, einem Begleitauto und 10 Personen bringen eine Raupe, eine Rüttelwalze und viele weitere Hilfsgüter nach Zsobok. Einer der LKWs mit Anhänger bleibt für den Straßenbau in Zsobok. Die Verhandlungen mit dem Bauunternehmen gehen in die entscheidende Phase.
25. Oktober 1992
Kirchweihe in Zsobok. Auch die Renovierung der Kirche in Zsobok wurde von uns unterstützt.
Sommer 1992
Die ersten Pläne für die Straße werden fertig.
April – 28. Mai 1992
Fünf junge Praktikanten aus Zsobok sind zu Gast auf Bauernhöfen in Murr und Erdmannhausen.
Frühjahr 1992
Ein Ingenieurbüro in Rumänien beginnt mit der Planung der Straße nach Zsobok.
9. – 14. April 1992
Bisher größter Hilfstransport nach Zsobok: 100t Hilfsgüter u.a. 5 Traktoren, jeweils mit Pflug und Egge, 5t Kartoffeln, 3t Mais, Lebensmittel und Kleidung. 22 Personen fahren mit acht Fahrzeugen nach Rumänien. Der Verlauf der Straße wird festgelegt.
30. November 1991
Spendenaufruf für die „Straße nach Zsobok“ unter der Schirmherrschaft der Bürgermeister von Freiberg, Murr und Erdmannhausen in Zusammenarbeit mit der Marbacher Zeitung.
17. – 22. Oktober 1991
Zur Kirchweihe in Közeplac fahren 15 Personen mit fünf Fahrzeugen und 11t Hilfsgüter. Bei einem Besuch in Zsobok wird die Isolation des Ortes deutlich. „Die Straße nach Zsobok“ wird gedanklich geboren.
20. – 26. März 1991
Zum ersten Mal beteiligt sich Erdmannhausen an den Hilfstransporten. 60t Hilfsgüter werden unter der Regie der Erdmannhäuser Landwirte nach Siebenbürgen gebracht. Mit dabei: 200 Lebensmittelpakete, zwei Operationstische, Rollstühle, 10 Zentner Saatgut. 13 Teilnehmer fahren mit fünf Fahrzeugen. Ein erster Kontakt nach Zsobok entsteht.
13. – 17. Dezember 1990
Die Grund- und Hauptschule Murr startet eine Sammelaktion. Drei Personen bringen die Hilfsgüter, vor allem Schulmaterial, an eine Schule in Klausenburg.
22. – 27. Februar
Kurz nach Öffnung der Grenzen startet der 1. Hilfskonvoi nach Rumänien. Die Bevölkerung aus Freiberg und Murr spendet 10.000 DM für den Kauf von Lebensmitteln. Acht Tonnen Hilfsgüter werden von 33 Personen in 13 Autos nach Rumänien gebracht.
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