Rasch hat sich am Samstag, 9. Dezember, der Lastwagen mit dem Ziel Zsobok in Rumänien mit Hilfsgütern und Weihnachtsgeschenken gefüllt. Kein Wunder, denn der Förderverein Kinderheim Zsobok hatte dazu eine beinahe historische Anzahl an Helferinnen und Helfern aufbieten können. Dazu gehörten nicht nur Unterstützerinnen und Unterstützer des Vereins sowie dessen Mitglieder. Auch einige bekannte Freunde aus Zsobok selbst waren vor Ort, um zu helfen, den 40-Tonner zu beladen. Zur Verabschiedung des rollenden Kolosses und um der Weihnachtsaktion 2023 alles Gute zu wünschen, sind zudem die Bürgermeister aus Murr, Torsten Bartzsch, und Erdmannhausen, Marcus Kohler, als Schirmherren anwesend gewesen.
„Es ist schön zu sehen, wie alle mit anpacken und so dafür sorgen, dass es auch in diesem Jahr wieder viele Geschenke für alle Kinder und Familien in Zsobok gibt“, fasst es der Vereinsvorsitzende Günther Burk zusammen. Dessen Stellvertreter Wolfgang Braun hatte die Sammelaktion in den vergangenen Wochen in den Rathäusern in Murr, Erdmannhausen und Freiberg sowie bei der EnBW in bewährter Manier organisiert. Auch bei der Firma Gegenbauer hat er wieder Päckchen abholen können. Währenddessen haben die Leiterin der Murrer Lindenschule, Annett Marchand, und Diana Sailer, Geschäftsführerin von Schreibwaren Sailer, das Packen der Pakete für die Kindergarten- und Schulkinder in Zsobok organisiert.
All das und noch viel mehr war am Samstagnachmittag sicher verstaut und hat sich auf die Reise gemacht. „Wir sind dankbar, dass wir diese Hilfe anbieten können“, sagt Günther Burk. „Das ist nur möglich, weil die Spendenbereitschaft bei den Menschen in der Region nach wie vor groß ist und sie an den sieben Sammelaktionen von April bis Oktober Kleidung, Möbel, Fahrräder und allerhand Nützliches für den Alltag abgegeben haben. Oder weil sie jetzt zu Weihnachten wieder sehr engagiert und liebevoll Familienpäckchen geschnürt haben. Aber auch jede finanzielle Unterstützung hält unseren Verein und seine Tätigkeit in Rumänien aufrecht“, so Burk. Wie das im Jahr 2024 organisiert werden kann, nachdem der Verein seine bisherigen Lagermöglichkeiten für die Hilfsgüter verliert, soll schon in der kommenden Woche im Vereinsvorstand beraten werden; es werden große Anstrengungen nötig sein, die Arbeit in der bewährten Weise fortzuführen.

Am Mittwoch den 13. Dezember ist der Lastwagen in Zsobok mit einer Plombe vom Zoll angekommen. Der Lastwagen und 14 weitere mit Hilfsgütern beladene Lastwagen wurden an der Grenze festgehalten wegen neuen Einfuhrbestimmungen. Dank guter Kontakte konnte jemand vom Landratsamt zur Grenze fahren und den LKW freigeben.




