Es ist ein Erlebnis der Extraklasse: Die Murrer Konfirmandinnen und Konfirmanden besichtigen zum Dank für Ihren Einsatz für Kinder in der Ukraine das Aldi-Zentrallager in Murr. „Das ist ja riesig“, staunen die jungen Besucherinnen und Besuchern.
Günther Burk, der Vorsitzende des Fördervereins Kinderheim Zsobok freut sich währenddessen vor allem über die sehr gute Kooperation zwischen den Aldi-Verantwortlichen, der evangelischen Kirchengemeinde Murr sowie dem Förderverein. Zur Vorgeschichte: 2000 Euro hatte die Firma Aldi gespendet. Die Murrer Konfirmandinnen und Konfirmanden haben damit Lebensmittel, Hygieneartikel und vieles mehr für Kinder in der Ukraine eingekauft und alles in 100 Weihnachtspäckchen gepackt. Diese haben sich zusammen mit 236 weiteren Päckchen für die Kinder und Familien in Zsobok kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht. „Dass diese 100 Päckchen für die Kinder in der Ukraine allesamt den gleichen Inhalt hatten, war wichtig. Andernfalls wäre es für uns sehr viel schwieriger gewesen, über die ukrainische Grenze zu kommen“, weiß Günther Burk inzwischen aus leidvoller Erfahrung. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor etwas mehr als vier Jahren sind die Hürden größer geworden – selbst wenn man Gutes im Sinn hat. Umso erfreulicher, dass diesmal alles funktioniert hat und die Hilfe für 100 Kinder und deren Familien persönlich überbracht werden durften – übrigens das erste Mal seit Kriegsbeginn.
„Mein ganz herzlicher Dank gilt natürlich auch der Firma Aldi – allen voran dem Leiter Verkauf Bastian von Kaldekerken, der diese Aktion erst ermöglicht hat, vor allem aber den Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich ganz stark gemacht haben für die Kinder in der Ukraine“, lobt Günther Burk die Murrer Jugendlichen.

